FEUCHTIGKEITS­SCHÄDEN

Es gibt eine Vielzahl von Feuchtigkeitsschäden, auf die hier nicht einzeln eingegangen werden kann. Eine grobe Übersicht haben wir jedoch zusammengestellt. Bei Feuchtigkeitsschäden ist es immer wichtig festzustellen, woher die Feuchtigkeit kommt. Es nützt z.B. nichts, Feuchtigkeit durch Trocknungsmaßnahmen zu beseitigen, ohne zu wissen, woher die Feuchtigkeit gekommen ist. Insofern ist es besonders wichtig, sich sicher zu sein, dass die Ursache des Feuchtigkeitsschadens behoben wurde.

Die Feuchtigkeit kann folgende Ursachen haben: Leitungsschäden, Feuchtigkeit von außen, Feuchtigkeit aufgrund bauphysikalischer Umstände.

LEITUNGSSCHÄDEN

Ein Schaden, bei dem es sich in der Regel um einen Versicherungsschaden handelt, ist ein Leitungsschaden. Hierbei kann es sich um einen Defekt in einer Wasser-, Abfluss- oder Heizleitung handeln. Wir arbeiten mit ausgebildeten Leckageortungsunternehmen zusammen und überprüfen selbst mit Hilfe der Infrarotthermografie Fußbodenheizungen.

Fussbodenheizung

FEUCHTIGKEIT VON AUSSEN

Feuchtigkeit von außen kann im gesamten Gebäude eindringen. Hier spielt es keine Rolle, ob es sich um den oberen oder unteren Bereich des Gebäudes handelt. Mit speziellen Messverfahren untersuchen wir genau, woher die Feuchtigkeit kommt. Häufig treten in Anschlussbereichen aufgrund unterschiedlicher Ausdehnungen Schwachstellen auf. Aber auch durch Risse im Fassadenbereich oder zu hoher Wasseraufnahme bei verklinkerten Fassaden kann es zu Feuchtigkeitsschäden kommen. Die wohl bekannteste Feuchtigkeitsart ist die Kellerfeuchtigkeit. Auch hier gilt zu prüfen, wo genau die Schwachstellen sind.
Fehlt die Horizontalsperre? Oder entspricht die Abdichtung nicht dem Lastfall (z.B. drückendes Wasser etc.).

Feuchtigkeit im Rissbereich

FEUCHTIGKEIT AUFGRUND BAUPHYSIKALISCHER UMSTÄNDE

Feuchtigkeit, die aufgrund bauphysikalischer Umstände entsteht, wird häufig mit einem falschem Heizen und Lüften in Verbindung gebracht. Dieses kann natürlich auch der Fall sein, jedoch gibt es auch bauliche „Schäden“, die dazu führen können, dass es zu einer vermehrten Feuchtigkeitsansammlung von innen kommt.

Mit Hilfe der Infrarotthermografie und speziellen Berechnungen kann festgestellt werden, ob z.B. eine baubedingte schadensverursachende Wärmebrücke vorhanden ist. Natürlich kann auch mit Langzeitmessungen (Datenloggern) das Heiz- und Lüftungsverhalten überprüft werden.

Schimmel an einer Zimmerdecke
Wärmebild einer Raumecke